Short Story - # 18

Vorgabe: "Die Liebe meines Lebens, ... wird er mir je verzeihen?"
von: Melanie
Genre: Drama

 

Titel: Die Macht der Liebe

Diana hob ihr halb volles Weinglas hoch und prostete ihm zu, obwohl es sich seltsam anfühlte mit einem Chatverlauf auf ihr eigenes Wohl zu trinken. Aber sie hatte sonst niemanden, der mit ihr auf ihren 46. Geburtstag anstoßen wollte. Gerade in diesem Moment leuchtete das Display ihres Smartphones auf. Eine neue Nachricht war eingegangen. Rasch warf sie einen Blick auf die Vorschau der Textnachricht.

Hanna: Hey, meine Liebe! Alles Gute zum Geburtstag! Lass Dich feiern!

Die Frau schüttelte genervt ihren Kopf und fragte sich, was sich manche Menschen dabei denken, wenn sie einem jahrelangen Single solche Geburtstagswünsche schicken. Wie konnte ein Single der alleine lebt sich feiern lassen?! Ein Single, der keine Familienangehörigen mehr hatte und nur eine Handvoll Freunde besaß. Und diese Freunde waren mit ihren eigenen Problemen viel zu beschäftigt um sich um sie kümmern zu können. Diana sah wieder auf ihren Laptopbildschirm und begann zu tippen.

(20:10) Diana: Vielen Dank, James. Es freut mich, dass du an mich gedacht hast.
(20:10) Diana: Es ist schön, dass ich dich getroffen habe. Es fühlt sich gut an.
(20:12) James: my dear, ich bin immer für dich da.

Sie fühlte wieder die Schmetterlinge in ihrem Bauch. Sie nahm einen großen Schluck. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie schon um einiges zu viel getrunken hatte. Sie vertrug einfach keinen Alkohol, aber dennoch zwang sie sich dazu, immer mehr davon zu trinken. „Damit es mir dann leichter fällt“, dachte sie sich beiläufig.

(20:15) James: Ich bin so traurig, dass ich nicht bei ihnen sein kann. Es hätte so einfach sein können.

Diana starrte die Nachricht lange an. Ihre Kehle schnürte sich zu und das schlechte Gewissen machte sich wieder in ihr breit, während fast schwarze Augen sie beobachteten. Erst nach einigen Minuten konnte sie sich überwinden und ihm antworten.

(20:23) Diana: Ich bin auch traurig, James. Aber ich hatte keine Möglichkeit. Das habe ich dir mehrmals gesagt.

Sofort kam eine neue Nachricht von ihm.

(20:23) James: Du musst eine Möglichkeit finden. Wie schön wäre es bei ihnen zu sein und sie im Arm zu halten.

Ihre grünen Augen füllten sich rasch mit Tränen. Sie klickte sein Foto, welches sie am Desktop abgespeichert hatte, an. Traurig sah sie in seine strahlend blauen Augen und ihr schlechtes Gewissen breitete sich rasend schnell in ihrem ganzen Körper aus. Sie nippte vom Rotwein und musste sich zwingen, diesen zu schlucken. Sie konnte einfach nicht mehr. Sie wollte einfach nicht mehr. Doch sie beschloss, weiter zu machen.

(20:38) Diana: James. Wie geht es deinem Sohn?
(20:38) Diana: Ist die Operation gut verlaufen?
(20:38) Diana: Ich hoffe so sehr, dass es ihm gut geht.
(20:39) Diana: War der Betrag ausreichend?
(20:39) Diana: Ach, James. Wie sehr ich dich vermisse.

Sie starrte auf den Bildschirm. Er war nicht mehr online. Die Gedanken begannen wieder in ihrem Kopf zu kreisen. Konnte sie sich in ihm irren? Konnte er ihr ihre Unfähigkeit verzeihen? Eine Schweißperle rannte über ihr erschöpftes Gesicht. Die schwüle Augusthitze wollte einfach nicht aus ihrer Wohnung verschwinden und es begann bereits zu dämmern. Verloren sah sie wieder auf den Bildschirm und beschloss, ihr Vorhaben weiter in die Tat umzusetzen. Mit einem Klick hatte sie das Mailprogramm geöffnet und tippte den Empfänger ein.

An: Patterson James
Betreff: Die Liebe meines Lebens

Diana war fest entschlossen und tippte weiter.

Lieber James, my dear, my love!

Ich habe ganz schlechte Neuigkeiten für dich und möchte dir nicht über den Chat sondern auf diesem Weg davon erzählen. Zuerst möchte ich dir nochmals sagen, dass du mich in den letzten Monaten zur glücklichsten und gleichzeitig auch zur traurigsten Frau der Welt gemacht hast. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als du mich zum ersten Mal angeschrieben hast. Ich war überrascht und fühlte mich gleichzeitig geschmeichelt. Skeptisch fragte ich mich anfangs, was ein so sympathischer, gepflegter Mann von mir will. Ich konnte mir im Leben nicht vorstellen, dass du dich ernsthaft für mich interessierst, doch ich war neugierig. Konnte es doch wahr sein? Meinte es das Leben doch einmal gut mit mir? Und du hast mich vom Gegenteil überzeugen können. So wie du mich immer überzeugen kannst.Du weißt, ich hatte eine schwere Vergangenheit. Ganz genau heute vor zehn Jahren war der schwärzeste Tag in meinem Leben. James, du weißt was ich damit meine.

Es war der Tag, an dem mein geliebter Ehemann mit meinem einzigen Kind einen tödlichen Autounfall hatte. Von einer Sekunde auf die nächste hatte ich nichts mehr. Keinen Ehemann, keinen Sohn, keine Zukunft. Ich litt unter Depressionen und konnte mich nicht mehr am Leben erfreuen. Ehrlich gesagt spüre ich auch jetzt gerade, dass ich wieder depressiv bin. Eine damalige Freundin riet mir nach einer sehr langen Trauerzeit, mich bei einer Online Partnerbörse anzumelden. „Ich kenne so viele Menschen, die sich dadurch kennengelernt haben und nun miteinander glücklich sind.“ Genau das waren ihre Worte und nach einigen Tagen voller Zweifel tat ich es dann doch. Ich meldete mich bei einem seriösen Anbieter an. Billig war die Mitgliedschaft nicht, aber das weißt du, mein lieber James. Das Geschäft mit der Liebe ist immer sehr lukrativ.

Der Ton einer neuen Nachricht riss Diana aus ihren Gedanken. Sie wechselte auf Google Hangouts und las die Nachricht.

(21:03) James: Hi, my dear! Meine geliebte Diana. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Meinem Sohn geht es gut. Die Operation ist gut gelaufen.
(21:03) Diana: Oh! Das ist schön!
(21:03) Diana: Und was ist die schlechte Nachricht?
(21:06) James: Du weißt, ich würde sie nicht bitten, wenn es einen anderen Weg geben würde.
(21:06) Diana: Also hat der Betrag nicht gereicht?

(21:17) James: Ich brauche noch 5.000. Die Operationskosten waren höher als erwartet.
(21:17) James: my dear. Bald bin ich bei ihnen und kann dir alles zurückgeben. Du weißt, mein Vertrag hier in Russland läuft noch bis Ende September. Dann komme ich zu dir. Und wir können gemeinsam eine Zukunft aufbauen. Ich liebe dich so sehr, du bist meine Queen of heart.

Diana seufzte laut auf. Ihr Herz zersprang in noch kleinere Stücke. Sie konnte sich daran erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Als er ihr den Link zu dem YouTube-Video geschickt hatte. Queen of my heart hieß das Lied. Und er meinte, dass er endlich die Frau fürs Leben gefunden hätte. Und sie wäre von nun an seine Queen. Die Frau strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und fragte sich wieder, wie sie nur so versagen konnte. Wie konnte sie nur so dumm sein?

(21:20) James: Diana? Bist du noch da?
(21:20) Diana: Ja.
(21:20) James: Erzähl mir deine Gedanken.
(21:21) Diana: Ist dein Sohn noch im Krankenhaus?
(21:26) James: Ja. Sie lassen ihn nicht gehen, bevor ich den Rest von 5.000 bezahlt habe. Und du weißt, dass ich das Geld gerade nicht zur Verfügung habe.
(21:26) Diana: Ja.
(21:28) James: Ich habe dir doch erzählt, dass ich einige Verluste hatte. Du weißt, da waren Bauverzögerungen.
(21:28) Diana: Ja. Ich weiß.
(21:30) James: Darling, du weißt ich liebe dich. Aber wenn du mich nicht in deinem Leben haben willst, dann sag es und ich werde verschwinden.

Sie wusste nicht, was sie darauf antworten sollte. Einerseits sehnte sie sich so sehr nach diesem Mann. Wollte von ihm in die Arme genommen werden. Von ihm geküsst werden. Sie spürte das altbekannte Gefühl von Traurigkeit und den intensiven Wunsch, geliebt zu werden. Immer wieder fand er die richtigen Worte und immer wieder schaffte er es, ihr Herz zum Schmelzen zu bringen. 

Während die dunklen Augen versuchten, ihren Gesichtsausdruck zu analysieren, dachte sie an die Anfangszeit, als sie sich über die Plattform kennengelernt hatten. James hatte das gleiche Schicksal zu tragen wie sie. Er war ebenfalls verwitwet. Seine Frau hatte den Kampf gegen den Krebs verloren. Und vor kurzem hätte James schon fast seinen Sohn gehen lassen müssen. Und sie hatte so großes Mitleid mit ihm, da er gerade in Russland war und sein Sohn in Los Angeles die Zeit im Internat verbringen musste. Diana konnte nachempfinden, wie schlimm es für James sein musste, nicht für seinen Sohn da sein zu können. Sie wollte nicht, dass James das gleiche tragische Schicksal erleiden musste wie sie. Sie wollte um keinen Preis, dass er seinen Sohn wegen eines finanziellen Engpasses verlieren musste. Diesen Gedanken konnte sie nicht ertragen.

Also hatte sie ihm eine Summe von zehntausend Euro zukommen lassen. Leider hatte er noch dazu enorme Probleme, ein Konto in Russland zu eröffnen, also bat er sie, das Geld mittels Western Union an eine gewisse Frau Mascha Mahib in Nigeria zu schicken. Auf Nachfrage, wer denn diese Frau sei, erklärte er Diana, dass es sich um die Ehefrau eines guten Freundes handelte. Und sein Freund würde für ihn nach Amerika fliegen, damit der Arzt bezahlt und sein Sohn so schnell wie möglich operiert wird. Er sagte immer: „Vertrau mir.“ Und Diana vertraute ihm. Wer vertraut nicht der Liebe seines Lebens? Sie lachte laut auf. „Warum ist das Leben bloß so schwer und ungerecht!?“, schrie sie sich selbst an und schüttelte verzweifelt den Kopf.

Auf ihrem Smartphone ging eine weitere Nachricht ein.

Hanna: Diana? Warum meldest du dich nicht? Ich mache mir Sorgen.

„Lächerlich“, zischte sie vor sich hin. „Sie macht sich Sorgen um mich. Wenn sie sich tatsächlich Sorgen machen würde, dann würde sie mich nicht an meinem Geburtstag alleine zuhause sitzen lassen.“ Mit diesem Worten füllte sie ihr Weinglas auf und genehmigte sich einen sehr großen Schluck. Danach stand sie auf und trat auf ihren kleinen Balkon. Sie steckte sich eine Zigarette in den Mund und zündete sie an. Der erste Zug brannte bis tief in ihre Lunge hinab, was sie nicht weiter verwunderte. Schließlich hatte sie die letzten fünf Jahre keine Zigarette mehr geraucht, geschweige denn in Händen gehalten. Sie sah in die Dunkelheit, die sich bereits über die Stadt gelegt hatte und begann wieder zu weinen. Sie weinte so heftig, dass sie kein weiteres Mal an ihrer Zigarette ziehen konnte. Erst nach einer gefühlten halben Stunde hatte sie sich wieder im Griff und setzte sich geschwächt auf ihre Couch.

(21:37) James: Wie ist deine Entscheidung?
(21:37) James: Willst du, dass ich aus deinem Leben verschwinde?
(21:38) James: Oder schickst du mir morgen schnell 5000?

Diana ignorierte die Nachrichten von ihm und schrieb weiter an ihrer Mail.

Du warst immer für mich da und hast mir immer zugehört. Du hattest auch fast immer Verständnis für mich. Außer wenn es um ein ganz bestimmtes Thema ging. Geld. Das liebe Geld. Nun, ich bin dir für unsere gemeinsame Zeit dankbar und hasse mich gleichzeitig dafür. Dich hasse ich nicht, denn ich liebe dich. Ich frage mich jetzt noch immer, wie man einen Menschen lieben kann, den man nur von Fotos kennt. Ich kann es mir nicht erklären, aber es ist einfach passiert. Und ich verstehe, dass du nicht wolltest, dass ich jemandem von dir erzähle. „Man weiß ja nicht, ob man im echten Leben zusammen passt. Das muss man erst sehen.“ Das hast du mir immer wieder aufs Neue erklärt. Jedes Mal, wenn du mir erzählt hast, dass du doch nicht zu mir kommen kannst, weil etwas Schlimmes passiert ist, war ich tief traurig. Und ich wollte alles in meiner Macht stehende dafür tun, damit es mit uns beiden funktionieren kann. Im Nachhinein betrachtet denke ich mir, dass du ein ziemlicher Pechvogel bist. Wem wird schon aus einem Taxi sein Laptop gestohlen, nur weil man nochmal kurz ins Büro zurück muss. Aber ich habe dir geholfen. Ich habe dir einen neuen Laptop zukommen lassen. Das war kein Thema für mich. Das habe ich gerne für dich getan. Und ich habe dir auch gerne ein neues Telefon geschickt, damit wir auch abends telefonieren konnten. Die meiste Zeit hast sowieso nur du geredet, aber ich liebe es, dir zuzuhören. Auch wenn ich das meiste sowieso nicht verstehe was du sagst. Hauptsache, ich kann den Klang deiner Stimme hören. Es ist wirklich schwierig, wenn der eine kein Englisch und der andere fast kein Deutsch sprechen kann. „Wir schaffen das. Vertrau mir.“ Das hast du immer zu mir gesagt. Das habe ich verstanden und es hat mir immer wieder aufs Neue Hoffnung gegeben.

Jetzt möchte ich dir aber erzählen, was ich Schlimmes erfahren habe. Ich war heute Vormittag bei meiner Bank. Ich habe dir nichts von dem Termin erzählt, weil es mir peinlich war. Es ist leider so, dass ich keinen weiteren Kredit mehr bewilligt bekommen habe und Ende des Monats muss ich aus meiner Wohnung raus. Ich kann die Miete nicht mehr bezahlen. Und an manchen Tagen weiß ich nicht, wie ich an etwas Essbares kommen soll. Du bist bestimmt enttäuscht von mir, dass ich dich in deiner brisanten Lage nicht mehr unterstützen kann. Ich musste feststellen, dass ich nicht die passende Frau für dich bin und sie auch nie sein werde. Den ganzen Tag über dachte ich nur einen Satz. „Die Liebe meines Lebens … wird er mir jemals verzeihen?“ Und ich befürchte, dass du das nicht kannst. Ich bin nicht gut genug für dich, schaffe es nicht einmal, dich in einer Notlage zu unterstützen. Und mit dieser Scham möchte ich nicht mehr weiterleben. Auch weiß ich nicht wohin ich soll, wenn ich aus meiner Wohnung raus muss. Ich möchte nicht mehr, dass du mir schreibst oder noch einmal voller Sehnsucht an mich denkst. Ich weiß, dass du meine Entscheidung vielleicht nicht verstehen wirst. Aber ich möchte keinen Kontakt mehr. Ich hoffe, du findest bald die richtige Frau für dich. Eine, die zu dir steht. Nicht so eine Versagerin wie mich. Ich kann und will nicht mehr mit dem Wissen weiterleben, dass ich dich wahrscheinlich enttäuscht und dir mit meiner Unfähigkeit dein Herz gebrochen habe.

In tiefster Liebe, deine Diana.

Diana las sich die Mail nochmals durch und griff währenddessen zu der vollen Packung Schlaftabletten. Sie hatte sich extra von ihrem Arzt die stärksten verschreiben lassen. „Höchstens eine vor dem Schlafen gehen“, hatte der Arzt sie ermahnt. Und Diana nickte artig. Sie drückte eine Tablette nach der anderen aus der Schutzhülle und schob sie sich in den Mund. Immer wieder spülte sie die Pillen mit Rotwein hinunter. Solange, bis die Packung leer war.

Nachdem sie ihre eigene Nachricht fertig gelesen hatte, klickte sie auf „Senden“. Sie schloss das E-Mail-Programm und öffnete wieder das Foto von James. Noch einmal sah sie in seine blauen Augen und fuhr mit ihren Fingern sanft über sein Gesicht. „Ich liebe dich, aber du hast eine bessere Frau als mich verdient“, hauchte sie sanft und rollte sich auf der Couch zusammen. Während aufgrund der Überdosis starke Magenschmerzen eintraten und sich Diana vor Schmerzen krümmte, las der Empfänger die letzten Zeilen von Dianas E-Mail. Mit einem leichten Schmunzeln beobachtete der Scammer die Frau kurz über die Laptopkamera, löschte die Mail und tippte eine Nachricht über Google Hangouts ein.

(22:11) David: Hi, Charlotte. My dear. Wie war dein Tag?
(22:11) Charlotte: Hi David! Jetzt ist er wunderbar! Wie ist es gerade in Seattle?
(22:12) David: Ziemlich warm. Ich habe dich so vermisst und ständig an dich gedacht, Honey. Ich schicke dir einen Link zu einem YouTube-Video. Das Lied beschreibt meine Gefühle zu dir besser, als ich es je könnte. Das Lied heißt Queen of my heart.


Anmerkung der Autorin:

Liebe Leserin, lieber Leser! In dieser Geschichte sind alle Beteiligten Personen frei erfunden und doch möchte ich mit dieser Story das Bewusstsein für diese Art von Betrug schärfen. Im Schutz der Anonymität des Internets lauern Gefahren, die so nicht einschätzbar sind. In meiner Story geht es genauer gesagt um die sogenannten Lovescammer oder auch Romancescammer, die sich in die Privatsphäre, in die Köpfe und in die Herzen ihrer Opfer schleichen. Und das nicht aus Liebe, sondern aus Gier und Macht. Sie wollen keine guten Gefühle oder glücklich sein. Nein, sie wollen das Geld ihrer Opfer.Sei Dir bitte im Klaren darüber, dass du nicht davor gefeit bist. Es ist egal, welcher Bildungsstand das Opfer hat, das kannst Du mir glauben. Es kann jeden, der ein menschliches Wesen ist und glücklich sein will, treffen. Und es ist nicht dumm, sich in jemanden zu verlieben. Nein. Es ist das Schönste auf der Welt.

Achte auf Deine Freunde und Familienmitglieder und vielleicht auch auf deine Arbeitskollegin oder Kollegen, mit der oder dem du vielleicht nicht so viel sprichst. Frag doch einfach mal nach, wie es ihr oder ihm so geht. Kümmere Dich um Deine Mitmenschen und wenn Du den Verdacht hast, dass einer Deiner Freunde oder Familienmitglieder an einen Lovescammer geraten ist, dann sag es ihm klipp und klar. Hilf ihm, Beweise zu finden, wie z.B. mit der Bildersuche im Internet (die Profilbilder der Scammer sind immer gestohlen) auch wenn der Betroffene keine Hilfe will, da er der Meinung ist, dass alles okay ist. Lass Dich nicht abwimmeln und riskiere, dass der Betroffene vielleicht auf Dich beleidigt ist. Denn genau das sind echte Freunde und wichtige Menschen.Wenn Dich das Thema interessiert, dann google einfach mal nach den Schlagwörtern „Lovescammer“ oder „Romancescammer“. Du wirst nicht glauben, was Du dabei alles erfahren wirst.


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