Short Story - # 01

 

Vorgabe: "Und plötzlich war es still!"
von: Verena
Genre: Urban Fantasy

 

Titel: Fünf Menschen und dein Leben

 

„Sometimes it‘s hard, to speak what‘s on your mind, to leave your past behind.“ Vanessa sang in Gedanken ihren Lieblingssong von Jamie Lawson mit, während sie in ihrem Lieblingsladen am Wühltisch vergeblich nach tollen Schnäppchen suchte. Rote Shirts vermischten sich mit gelben Rüschenblusen und weißen Tanktops. Sie hatte Mitleid mit den Kleidungsstücken, die niemand haben wollte. Sie konnte es gut nachempfinden, denn auch sie hatte oft in ihrem Leben die schmerzhafte Erfahrung machen müssen, dass andere Menschen sie nicht haben wollten. „There is strenght inside of you, and yours is a beautiful heart. Sometimes it‘s hard.“ Die letzten Zeilen des Songs drangen durch die Kopfhörer ihres Smartphone inmitten ihre Seele. Sie seufzte schwer, blickte nochmals das bunte Kunstwerk aus herrenlosen Kleidungsstücken an und verließ ohne aufzusehen den Laden.

Vanessa schlenderte die Einkaufsstraße der Altstadt hinab und genoss die Musik. Minutenlang bemerkte sie nicht, dass irgendetwas seltsam war. Erst als sie vor einem Schuhgeschäft Halt machte um die neueste Schuhkollektion in der Auslage zu bewundern, fiel ihr im Spiegelbild des Fensters auf, dass zwar sehr viele Menschen in der Altstadt unterwegs waren, diese sich aber nicht bewegten. Sie kniff ihre Augen zusammen und beobachtete die Spiegelung eines jungen Mannes, der hinter ihr auf einer Bank saß. Er bewegte sich keinen Millimeter. Es schien als würde er nicht einmal atmen. Nur seine Zigarette glühte langsam vor sich hin. Neben ihm stand eine Frau mittleren Alters, eine Hand in ihrer Handtasche vergraben, so als suchte sie ihren Autoschlüssel. Aber auch sie bewegte sich nicht. In Vanessas Brust machte sich ein mulmiges Gefühl breit. Sie kniff ihre Augen noch fester zusammen, schüttelte kurz ihren Kopf und öffnet sie wieder. Gerade in diesem Moment konnte sie im Fenster eine schwarze Gestalt vorbei huschen sehen. Blitzschnell drehte sie sich um und versuchte sie zu erspähen. Doch Vanessa konnte sie nicht entdecken. Langsam nahm sie die Kopfhörer ab und lauschte. Und sie hörte nichts. Keine Menschenstimmen, keine Schritte die an den Häuserwänden widerhallten. Kein Vogel der sein Lied zwitscherte. Nichts. Die Stille war fast unerträglich. <<Was ist hier los?>>, flüsterte sie leise. Ängstlich sah sie sich um. Sie entdeckte die Verkäuferin des Schuhgeschäftes regungslos angelehnt an den Türrahmen des Geschäfts. <<Entschuldigen sie?>> Vanessa trat ein Stück näher an sie heran. <<Hallo!>> Doch die Verkäuferin bewegte sich nicht. Genauso wie die beiden anderen die sie zuvor im Schaufenster beobachtet hatte. Langsam drehte sie sich wieder in Richtung des jungen Mannes und ging vorsichtig auf ihn zu.

Als sie näher kam traute sie ihren Augen nicht. Dieser Mann war ihr ehemaliger Schulkollege Jakob. Er hatte ihre unbeschwerte Schulzeit auf dem Gewissen. Blitzartig schossen alte Erinnerungen in ihr hoch. Der Moment als er ihr ohne jeglichen Grund und ohne Vorwarnung die fiesesten Schimpfwörter am Schulgang nachrief. Der Moment als er sie an der Bushaltestelle anspuckte. Der Moment in dem alle anderen Schulkollegen plötzlich mit ihm über sie lachten. Ihr Herz begann zu rasen als die Kindheitserinnerungen in ihr hochkamen. Sie war damals zehn Jahre alt und wusste nicht warum das alles passierte. Warum alle anderen Kinder gemein zu ihr waren, sie beschimpften und auslachten. Heute wusste sie damit umzugehen. Sie wusste, dass Kinder oft grausam sein können. Heute nennt man so etwas schlicht und einfach Mobbing. Doch früher, vor über fünfundzwanzig Jahren, gab es noch keinen Begriff dafür. Da hieß es nur sie solle sich nicht so anstellen. Sie solle die anderen Kinder ebenfalls beschimpfen und auslachen. Sie solle Jakob nicht ernst nehmen. Doch wie sehr sie sich auch bemühte, sie konnte es nicht. Sie konnte nicht darüber hinweg sehen. Ihre Seele war verletzt und noch heute trug sie die Narben der fast zweijährigen Qual an ihrem Herzen. Vanessas Augen füllten sich mit Tränen während sie Jakob auf der Bank sitzend ansah. Eine Mischung von Traurigkeit und Enttäuschung breitete sich wie ein Schleier über ihr aus, während seine Zigarette ein letztes Mal aufflackerte und danach erlosch. Und genauso wie die Glut der Zigarette erlosch, erlosch auch ihre Trauer. Sie verwandelte sich in eine plötzliche unbändige Wut auf Jakob. Eine Wut die Jahrzehnte lang in ihr schlummerte. Vanessa wusste zwar nicht was hier los war, aber eines wusste sie ganz genau. Sie hörte in Gedanken die Zeilen ihres Lieblingssongs. „Manchmal ist es schwer, zu sagen was man denkt, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen.“ Dies war der Moment in dem sie Jakob endlich ihre Meinung sagen konnte, ohne dabei Gefahr zu laufen dafür ausgelacht zu werden. Und endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen konnte.

Sie straffte ihre Schultern, stellte sich vor ihn und begann ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Sie schrie ihm laut die Worte, welche in ihr brannten, entgegen. <<Du hast meine Kindheit und mein Selbstbewusstsein zerstört. Du bist schuld, dass ich eine ewige Traurigkeit in mir herum trage. Was hast du dir dabei gedacht als du mich angespuckt hast und alle anderen Kinder hinter dir standen und dich dabei anfeuerten? War dir überhaupt bewusst wie sehr mich das verletzte?! Ich hasse dich für das was du mir angetan hast!>> Tränen rannten ihr über die geröteten Wangen und sie ballte ihre Hände zu Fäusten. Minutenlang stand sie da und schrie Jakob an. Ihre Schreie durchbrachen die Stille und hallten wider. Solange bis sie nichts mehr zu sagen wusste. Erst dann wurde sie wieder ruhig und setzte sich erschöpft neben ihn. Sie fühlte sich erleichtert und befreit und doch peinlich berührt. Vanessa konnte nicht sagen wie lange sie wortlos neben ihm saß, aber nachdem sie sich beruhigt hatte wollte sie noch eines loswerden. <<Ich weiß, du warst noch ein Kind und hast dir nichts dabei gedacht. Für dich war es wahrscheinlich nur ein Spiel oder ein Kräfte messen. Und da ich dir jetzt meine Meinung sagen konnte, habe ich keinen Grund mehr an unserer gemeinsamen Vergangenheit festzuhalten. Und deswegen verzeihe ich dir.>>

In diesem Moment vernahm sie in ihrem Augenwinkel wieder die dunkle Gestalt, als diese in einer Seitengasse verschwand. Wie durch Magie fühlte sich Vanessa von dem Unbekannten angezogen, folgte ihm schnellen Schrittes und ließ Jakob alleine zurück. Dort angekommen verwunderte es sie seltsamerweise nicht, dass von der Gestalt nichts zu sehen war. Während sie die Gasse entlang ging spürte sie, dass sie von einer unbekannten Macht geleitet wurde und spähte durch die aufgrund des warmen Wetters offen stehenden Ladentüren der einzelnen Geschäfte. In einem Laden an der Kasse meinte sie eine ehemalige Freundin von ihr zu erkennen. Um sich zu vergewissern trat sie wortlos ein. Und tatsächlich handelte es sich bei der regungslos dastehenden Frau um Bianca. Sie hielt einen Hundert-Euro-Schein in der Hand. Scheinbar wollte sie gerade bezahlen, dachte sich Vanessa und umrundete ihre ehemalige Freundin. Als sie in ihr versteinertes Gesicht sah, kamen auch hier urplötzlich sämtliche Emotionen in Vanessa hoch. Bianca hatte sich eines Tages von ihr abgewendet und wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Sie sei ihr zu anstrengend und mühsam, meinte sie damals. Sie konnte ihr auch nicht sagen ob es jemals wieder so zwischen ihnen werden könne wie es einmal war. Genauso wie früher, als sie noch ein Kind war, drang die Verletzung tief in ihrer Seele und sie verstand auch in dieser Situation die Welt nicht mehr. Doch war sie nicht wie in ihrer Kindheit traurig, sie fühlte sich eher ohnmächtig. Sie wusste nicht wie sie mit dieser Situation umgehen sollte, geschweige denn mit Bianca selbst umgehen sollte, falls sie sich zufällig über den Weg laufen würden. Wochenlang dachte sie an Bianca und analysierte was zwischen ihnen falsch gelaufen war. Was der wahre Grund war, warum ihre Freundin nicht mehr das gleiche für sie empfand wie Vanessa für sie. Und auch jetzt noch, in dieser Situation, wusste sie nicht was sie Bianca sagen könnte. Sie trat einen großen Schritt zurück und setzte sich hinter sie auf einen Stuhl, welcher wahrscheinlich für die wartenden Partner bestimmt war, während ihre Frauen einem Shoppingwahn verfielen. <<Was auch immer hier los ist, aber das ist meine Chance ihr nochmals zu sagen was ich mir denke. Was ich loswerden möchte damit mein Herz leichter wird.>> Vanessa starrte auf den Fliesenboden und überlegte krampfhaft wie sie ihre Gefühle in Worte fassen konnte. Sie erblickte im Augenwinkel ein weiteres Mal den Schatten vorbei huschen und in diesem Moment fand sie die richtigen Worte. Sie stand auf, stellte sich vor Bianca und begann in einem ruhigen Tonfall zu sprechen: <<Ich freue mich ehrlich dich wiederzusehen und es gibt so vieles was ich dir sagen möchte, es aber nicht in Worte fassen kann. Du hast mich abgewiesen und ich hatte mit einem Mal das Gefühl, dass ich dir nicht mehr genügen konnte. Ganz egal wie ich mich verhalten hätte. Einige Zeit später habe ich aber erkannt, dass ich nichts falsch mache. Im Gegenteil. Ich bin wie ich bin und wenn du für dich beschlossen hast mich nicht mehr in deinem Leben haben zu wollen, dann kann ich es nicht ändern. Ich habe gelernt damit zu leben und habe überraschend schnell Frieden mit dir schließen können. Ja klar, es hat mich umgehauen als du mir deine Gefühle offenbart hast und es hat meine Welt eine Zeit lang auf den Kopf gestellt. Und nach wochenlangen Grübeln bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es tatsächlich besser für uns beide ist, einen Schlussstrich zu ziehen. Denn, glaube mir Bianca, ich kann auf eine Freundschaft die auf Misstrauen aufgebaut wurde guten Gewissens verzichten. Und ich habe es verdient Freunde zu besitzen die sich darauf freuen mich zu sehen und mir vertrauen, so wie ich ihnen vertraue. Es war richtig von dir reinen Tisch zu machen und du wirst dafür immer einen kleinen Platz in meinem Herzen haben.>> Vanessa hauchte der regungslosen Bianca einen freundschaftlichen Kuss auf ihre Wange und verließ mit einem friedvollen Lächeln den Laden.

Sie folgte ihrer inneren Eingebung, ging die Einkaufsmeile entlang und beobachtet alle Menschen mit einem leichten Herzen. Sie fühlte sich irgendwie glücklich und genoss die absolute Stille. Am Ende der Gasse erhaschte sie wieder die mysteriöse Gestalt, als diese abermals um eine Ecke bog. Vanessas Schritte wurden schneller und als sie an die Stelle kam an der die Gestalt verschwand, offenbarte sich vor ihr ein kleiner Park mit stattlichen Lindenbäumen und saftig grünen Rasenflächen. Sie folgte dem geschwungenen Kiesweg durch die Grünanlage und erstarrte plötzlich. Sie traute ihren Augen nicht. Da stand er. Angelehnt an eine Kinderrutsche mit einem sorgenvollen Blick auf seine kleine Tochter. Sie unternahmen offensichtlich gerade die Rutschpartie ihres Lebens. Als Vanessa wieder ihren Blick auf Markus richtete, begann ihr Herz vor Aufregung zu rasen. Sie überlegte nicht lange und ging langsamen Schrittes auf ihn zu. Markus war ihr verheirateter Nachbar, liebevoller Vater, ihr bester Freund und ihre große Liebe. Sie hatte sich nie getraut ihm ihre Liebe zu gestehen, da sie oft das Gefühl hatte, dass er nicht das Gleiche für sie empfand. Wenn sie aber genauer darüber nachdachte konnte sie sich nicht sicher sein. Vanessa redete sich trotzdem immer wieder ein, dass sie sich die Gefühle von Markus nur einbildete und zog sich dadurch in ihr Schneckenhaus zurück. Nie hatte sie gute Erfahrungen mit Männern gemacht, wurde immer von ihnen abgewiesen. Sie fühlte sich auch nie attraktiv genug um den Männern zu gefallen.

Sie konnte es auch nach Minuten immer noch nicht glauben. Sie stand gerade vor ihm und konnte endlich die Chance nutzen und ihm ihre Gefühle gestehen. Natürlich mit doppeltem Boden und Sicherheitsnetz. „Sometimes it‘s hard, to say what‘s in your mind.“ Leise sang sie den Song der ihr nicht mehr aus dem Kopf ging und näherte sich Markus unsicher. Vanessa stellte sich schüchtern neben ihn und nahm einen tiefen Atemzug. <<Hy.>>, flüsterte sie verlegen. <<Ich, ähm. Ich möchte dir etwas...>>. Ihre Stimme verließ sie. Verlegen zupfte sie an ihrem Shirt und musste danach lachen, weil sie sich so dämlich anstellte. Es kann doch nicht sein, dass du nicht einmal jetzt im Stande bist, ihm zu sagen, dass du dich in ihn verliebt hast, schimpfte sie sich gedanklich selbst. Vanessa nahm all ihren Mut zusammen und startete einen neuen Versuch. <<Markus, es gibt etwas das ich dir schon so lange sagen will. Bis heute habe ich mich nicht überwinden können, aber ich denke, jetzt ist meine Zeit gekommen.>> Sie schluckte hart. <<Ich habe mich...ach! Ich sag‘s jetzt einfach ohne Umschweife! Markus, ich liebe dich! Ich liebe dich schon so lange! Ich hatte schon Gefühle für dich als du vor dem Traualtar einer anderen Frau dein Ja-Wort gegeben hast. Ich habe dich noch genauso geliebt als deine kleine Tochter geboren wurde und du so stolz auf sie warst. Und ich liebe dich immer noch, auch wenn ich weiß, dass wir keine Zukunft miteinander haben werden. Manchmal schmerzt es mich dich mit deiner kleinen Familie zu sehen und manchmal genieße ich es einfach Zeit mit dir zu verbringen. In diesen Momenten fühle ich mich zuhause und geborgen. Noch nie hat ein anderer Mensch solch starke Gefühle in mir hervorrufen können.>> Eine einzelne Träne kullerte ihre Wange hinab. Eine Träne einer ungelebten Liebe. In ihrem Gefühlstaumel tat sie etwas was sie sich sonst auch nie trauen würde. Sie schlang ihre Arme um ihn und schmiegte sich an seinen regungslosen Körper. Leise flüsternd legte sie ihren Kopf an seine Brust. <<Ich liebe dich.>> Für einen Moment schloss Vanessa ihre Augen und genoss seine Nähe, nur um sich kurze Zeit später von ihm zu lösen. Sie war so stolz auf sich und lächelte ihn zum Abschied an. Denn sie fühlte, dass sie nun weitergehen musste.

Hinter einer mächtigen Birke erblickte sie wieder die dunkle Gestalt, welche sie wieder magisch anzog. Nur dieses Mal blieb das unbekannte Wesen stehen und winkte Vanessa zu sich. Als sie bei der Gestalt ankam war sie erstaunt, denn sie konnte sein Gesicht nicht erkennen. Es war so als ob das Wesen von innen heraus ein grelles Licht ausstrahlte und sie so sehr blendete, dass sie keine Details an ihm erkennen konnte. Nur die Umrisse waren für sie deutlich zu erkennen. Sie nahm Vanessa an ihrer Hand und führte sie wortlos in ein nahe gelegenes Café. Als die beiden eintraten entdeckte sie sofort ihre Eltern an einem Tisch bei einer Tasse Kaffee. Die Sehnsucht nach ihnen übermannte Vanessa. Zielstrebig ging sie zu dem Tisch und nahm Platz. Liebevoll sah sie in ihre starren Gesichter und fragte ohne den Blick von ihren Eltern abzuwenden: <<Sag mir. Was ist hier los? Warum treffe ich die Menschen die so großen Einfluss auf mein Leben hatten?>> Mit dröhnender Stimme antwortete das Wesen: <<Du weißt es. In deinem Herzen weißt du ganz genau was hier vor sich geht.>> Vanessa nickte wissend. Sie wusste es bereits bei Bianca, aber sie wollte einfach nur eine Bestätigung für ihren Verdacht. Sie lächelte ihre Eltern an und sprach: <<Mama. Ich bin dir so dankbar, dass du mir das Leben geschenkt hast. Du warst eine so liebevolle Mutter und hast alles richtig gemacht. Dich trifft keine Schuld, dass ich oft so traurig war. Das habe ich ganz alleine zu verantworten.>> Vanessa begann leise zu weinen während sie sich zu ihrem Vater beugte. <<Papa. Auch dir bin ich dankbar, dass du mir das Leben geschenkt hast. Du warst oft sehr streng zu mir, aber ich weiß, dass du es immer nur gut mit mir meintest. Im Nachhinein hatte sich immer bewahrheitet, dass du recht hattest. Ich bin glücklich deine Tochter zu sein.>> Langsam erhob sie sich von ihrem Stuhl und küsste die beiden zum Abschied.

Befreit von ihren Gefühlen und Gedanken verließ sie das Café und das Wesen folgte ihr. Wieder im Park angekommen blieb Vanessa stehen, hob ihr Gesicht in Richtung Sonne und fragte mit geschlossenen Augen: <<Nun sag mir ob ich mit meiner Vermutung richtig liege.>> Die Gestalt stand ganz nah hinter Vanessa, legte ihr einen Arm auf ihre Schulter und antwortete: <<Ja, Vanessa. Ich habe dir deine fünf wichtigsten Menschen in deinem Leben geschickt damit du ihnen deine letzten Worte sagen kannst. Und jetzt lass uns deine Reise beenden. Der Himmel wartet schon auf dich.>>

 

ENDE